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Sommerkonzert

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Carolin Reith und Elke Reith dirigieren "Crying in the rain".
Carolin Reith und Elke Reith dirigieren "Crying in the rain".


Stillsitzen ist keine Option


„Habt Spaß, zeigt eure Begeisterung und traut euch, gehört zu werden!“, so lauten Zeilen aus einem Lied von Jennifer Lopez. Die Sängerin hätte am Sommerkonzert der Friedrich-Magnus-Gesamtschule absolut nichts zu beanstanden gehabt. Nicht nur bei „Let´s get loud“, sondern bei allen Songs, die der Schulchor „Vorlaut“ präsentierte, ging es ausgesprochen energiegeladen, kraftvoll und voller Schwung zu. „Hit the road Jack“, „Satellite“ mit der Solistin Leeloo Liesenfeld und „Mambo“ rockten die vollbesetzte Evangelische Stadtkirche. Genau dies hatten die Schulleitungsmitglieder Markus Günterberg und Annerose Dobler in ihren begrüßenden Worten vorausgesehen.


Umrahmt von Orgelimprovisationen von Björn-Christoph Stühler hatten aber auch leisere Töne ihren Platz. „Je veux“ mit den klaren Stimmen der Solistinnen Michelle Schlosser und Maria Strack und „Down to the river to pray“ mit Michelle Schlosser am Klavier und dem gefühlvoll vorgetragenen Solo von Amilia Fritz sorgten für träumerische Gänsehaut. Während der Chor bekannt ist für seine Mehrstimmigkeit, wovon „Kuwate“ eindrucksvoll Zeugnis ablegte, überzeugte die Schulband unter der Leitung von Christopher Heinzel mit seinem Gesangesduo Maria Strack und Elia Nicklas. Die beiden Stimmen harmonierten bei „Nur ein Wort“ und „Boulevard of broken dreams“ hervorragend miteinander. Samira Ruvio spielte die Gitarre, Michelle Schlosser das Klavier, Sadra Tajik den Bass und Kian Diepolder saß am Schlagzeug. Weitere Solistinnen waren Greta Brankers und Liona Gühr, für den guten Sound und die Lichteffekte zeichneten Jörg Niesner, Enricio Stoll und Luca Arnold verantwortlich.


Das Konzert stand unter dem besonderen Stern des Abschieds von Chorleiterin Elke Reith. In den Jahrzehnten ihrer Chorleitung hat sie zusammen mit Christopher Heinzel, Elisa Diehl und Carolin Reith den Schulchor zu dem geformt, was er heute ist: das musikalische Aushängeschild der Schule, aber vor allem ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche sich in ihrer Musikalität entfalten und miteinander wachsen können. Die Vorsitzende des Fördervereins Alena Strack bedankte sich sehr herzlich bei Elke Reith für all das Herzblut und die viele Arbeit, die in ihr Wirken geflossen seien. Nach 34 Jahren als Lehrerin sagt Elke Reith, dass sie immer noch „lieber in die Probe gehen als freihaben“ würde. Es sei wohl der richtige Beruf gewesen. Dass sie damit goldrichtig lag, zeigte der tosende, nicht enden wollende Applaus der stehenden Zuschauermenge. „I´m still standing“ brachte das Publikum am Schluss noch einmal zum Beben und war durchaus symbolisch gemeint. Unter der Leitung von Christopher Heinzel, Elisa Diehl und Carolin Reith geht die Geschichte von „Vorlaut“ weiter.



Markus Günterberg begrüßt die Schulgemeinde.
Markus Günterberg begrüßt die Schulgemeinde.
Annerose Dobler macht auf das Programm neugierig.
Annerose Dobler macht auf das Programm neugierig.

Elisa Diehl und Elke Reith mit der Solistin Amilia Fritz bei "Down to the river to pray"
Elisa Diehl und Elke Reith mit der Solistin Amilia Fritz bei "Down to the river to pray"



Fördervereinsvorsitzende Alena Strack verabschiedet Elke Reith.
Fördervereinsvorsitzende Alena Strack verabschiedet Elke Reith.

Christopher Heinzel und Elisa Diehl verabschieden sich mit den Chorkindern.
Christopher Heinzel und Elisa Diehl verabschieden sich mit den Chorkindern.

ELKE
ELKE

"I´m still standing"
"I´m still standing"



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