top of page

Aufführung der Theater-AG

  • 29. Mai
  • 2 Min. Lesezeit
Schneewittchen soll böse werden.
Schneewittchen soll böse werden.


Angriff auf die Märchenwelt gerade noch einmal abgewehrt


Man stelle sich vor: Die klassischen Märchen bekommen Konkurrenz durch ein neues wundersames Spielzeug, das alles weiß, was die Menschen denken und tun. Weil sie glauben, nicht mehr ohne dieses Kleinod leben zu können, geben sie all ihr Hab und Gut her. Der böse König wird durch „Hexa“ immer reicher und reicher.

So geschieht es im Theaterstück „Ach wie gut, dass niemand weiß“ von Marie Schwarz, das von der Theater-AG der Friedrich-Magnus-Gesamtschule unter der Regie von Judita Nose und Susanne Schmidt aufgeführt wurde.

Die skrupellose Hexe Raffzahn (Katharina Neumann), flankiert von ihren willfährigen Dienerinnen (Samantha Modlich und Melinda Dehmel), verordnet der Märchenwelt kostensparende Personalkürzungen. Da muss die Großmutter (Marie Kirchner) von Rotkäppchen (Maja-Marina Hoyer) sich mit der Seniorenresidenz „Waldeslust“ abfinden. Die bösen Stiefschwestern (Leona Schkade und Minu Paul) von Aschenputtel (Michelle Schlosser) liebäugeln mit „Zalando“, um den Schuh einige Nummern größer geliefert zu bekommen. Zum Glück behält der Prinz (Samira Ruvio) den Überblick. Schneewittchen (Hayley Garwe) soll auf Wunsch der boshaften Stiefmutter (Hanna Koitzsch) kriminelle Züge an den Tag legen, um die Absatzzahlen zu steigern. Das verstört die sieben Zwerge. Ein fieser Versicherungsmakler (Ole Maurer) bindet die sieben Geißlein an gnadenlose Verträge. Die gute Fee (Cara Eiser) und die böse Fee (Jana Eberl) wollen Dornröschen (Eleni Seibert) entmachten. Das wie ein Derwisch umherwirbelnde Rumpelstilzchen (Melina Schäfer) bemüht sich nach Leibeskräften, das Komplott aufzudecken. Die kleine Leni (Viktoria Schwarz) merkt, dass dem „sprachgesteuerten Audiogerät“ die Seele fehlt und am Ende feiern alle Märchenfiguren die Rettung vor dem Untergang.


Das Publikum bedankte sich mit starkem, lang anhaltendem Applaus für die beeindruckende Leistung der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 - 10, die über 100 Minuten die Spannung aufrechterhalten hatten. Die temporeiche Inszenierung mit vielen Szenen und aufwendigen Kostümwechseln unter der technischen Leitung von Luca Arnold ließ die Zuschauerinnen und Zuschauer über Aschenputtels Worte nachdenken: „Gerade in einer Zeit, in der es nur um Leistung geht, ist es doch wichtig, dass man sich auch die Ruhe und Zeit für Märchen nimmt. Vielleicht müssen wir die Menschen eher überzeugen, sich wieder Zeit zu nehmen und diese gemeinsam mit ihrer Familie zu verbringen.“




Schneewittchen und die sieben Zwerge
Schneewittchen und die sieben Zwerge

Die skrupellose Hexe Raffzahn bedroht mit ihren Dienerinnen Potz und Blitz das Märchenreich.
Die skrupellose Hexe Raffzahn bedroht mit ihren Dienerinnen Potz und Blitz das Märchenreich.

Rumpelstilzchen lauscht.
Rumpelstilzchen lauscht.

Großmutter, Wolf, Rotkäppchen und Mutter
Großmutter, Wolf, Rotkäppchen und Mutter

Die Konkurrenz "Hexa" ist da.
Die Konkurrenz "Hexa" ist da.





Der Schuh passt nicht!
Der Schuh passt nicht!

Aschenputtel passt der Schuh!
Aschenputtel passt der Schuh!

Der Versicherungsmakler überrumpelt die Geißlein.
Der Versicherungsmakler überrumpelt die Geißlein.

Die Feen haben böse Absichten.
Die Feen haben böse Absichten.

Die Märchenwelt ist gerettet!
Die Märchenwelt ist gerettet!


Die Theater-AG
Die Theater-AG

Kommentare


bottom of page